Wo bist du?

Wo bist du?

Wo bist du?

Stell dir einmal diese Frage. Vermutlich beantwortest du sie dir zunächst einmal aus dem räumlichen Aspekt heraus. Ich liege im Bett, ich sitze am Tisch, ich gehe durch den Wald, ich sitze im Bus. Wo bist du?

Der räumliche Aspekt ist nur die vordergründige Antwort.
Überlege einmal weiter und spüre in dich hinein. 

Dein Platz im Leben

Wo bist du? Wo stehst du in deinem Leben? Was ist der Punkt, an dem du zwischen Vergangenheit und Zukunft jetzt gerade dich befindest? Bist du da, wo du sein willst? Würdest du lieber zurück kehren an einen vermutlich verklärt romantisierten Punkt in deiner Vergangenheit? Sehnst du dich schon nach einem Ereignis in der Zukunft „wenn ich das erst erreicht… oder hinter mir … habe…“? Oder denkst du „Hoffentlich ist es bald vorbei mit…“?
Wie sehr bist du wirklich hier und jetzt im Moment? Wie sehr kannst du dich drauf einlassen, annehmen, wo du jetzt bist?

So nimm einmal einen tiefen Atemzug und schließe gleich für einen Moment die Augen und besinne dich auf den aktuellen Moment. Auf das Jetzt in dem du bist, Zeit, Ort und Umstände, an und in denen du dich befindest und nimm diesen Augenblick in tiefer Dankbarkeit an. Nur für einige Augenblicke. So wie es jetzt ist.

Denn diese Annahme dessen, was jetzt ist und wo du jetzt bist, erleichtert dir in Einklang mit deinem Sein zu kommen. Denn das, was du bist und das „Wo“ du bist will angenommen werden um ohne Widerstand und in Harmonie wachsen und weiterkommen zu können.

Alles, von dem du jetzt noch glaubst, das „willst du aber nicht so“, steht dir nicht im eigentlichen Sinne im Weg. Wenn dir etwas im Weg steht, ist es deine Sicht auf die Umstände. Alles was du dort, wo du jetzt bist, in deinem Leben wiederfindest, hast du selbst dort platziert. Wir wissen, dass ihr euch manchmal schwer tut, diesen Aspekt des Lebens zu verstehen. Doch nimm an dieser Stelle einfach einmal an, dass alles, was in deinem Leben ist, gezielt von dir beschlossen worden wäre, dass es jetzt da sein soll. Dass du dich bewusst dazu entschieden hättest. Und spüre die Macht, die mit diesem Gedanken verbunden ist. Diese Macht hat auch zur Folge, dass du jeden Umstand ändern und jeden Aspekt gestalten kannst – aber nur, wenn du auch die Macht annimmst, all das geschaffen zu haben, indem du alles in Liebe und Dankbarkeit annimmst.

Dein Platz im Sozialgeflecht

Wo bist du? Wo bist du eingebunden in das Sozialgeflecht aus Familie, Freuden, Kollegen, Bekannten, Verwandten, Fremden, die dir über den Tag begegnen, an den Kassen, auf den Wegen, in den Bussen, im Park, im Wald, Nachbarn, Menschen die du nur aus dem Internet kennst, Menschen, von denen du nur die Stimme kennst, weil du ihnen noch nie begegnet bist. Dies ist dein persönliches soziales Gefüge, in dem jeder einzelne seinen wertvollen Platz hat und ein unendliches Geflecht aus Beziehungen entsteht.
Jeder einzelne von diesen Menschen hat ein solch komplexes Sozialgefüge, in dem er oder sie der Mittelpunkt, der zentrale Knoten, an dem alles zusammenläuft ist.
Besinne dich darauf, dass DU der zentrale Knoten bist, und das alles und jeder nur zu deinem Zweck existiert, in deinem Dienste, um dir deine Erfahrungen zu ermöglichen. Du hast all diese Menschen erschaffen und in dein Leben geholt, als Spiegel für Erfahrungen, die du in diesem Kontext erleben darfst.
Ja, dasselbe gilt für alle anderen, denn ihr alle seid ja Eins. Denn wenn du herauszoomst aus diesem Blickwinkel auf das Sozialgeflecht, siehst du nur ein gigantisches leuchtendes Netzwerk aus Energien, an dem es keinen Anfang und kein Ende gibt.
So begegne heute einmal bewusst allen Menschen und frage dich, „in welchem Dienste begegne ich dir heute“. Die Dienste sind immer gegenseitig bedingt. Vielleicht pöbelt dich jemand an, und du willst das nicht. Aber schau einmal, was dies mit dir macht, welche alten Gefühle werden hier an die Oberfläche gespült und bedanke dich dafür. Dem Pöbler ermöglichst du, seinen Frust irgendwo loszuwerden und erweist ihm gleichermaßen einen Dienst. Vielleicht schenkt dir jemand ein Lächeln, so lächle zurück und ihr tragt beide zur Aufschwingung und Verbreitung der Liebesenergien bei.

Wir wünschen dir, dass du deinen Platz schätzen lernst, an dem du bist.
So frage dich immer wieder einmal „wo bist du?“ und suche den besonderen Wert des Augenblicks, des Ortes und deines Platzes im Beziehungsgeflecht, wo du dich in diesem Moment wiederfindest.

Und wisse, dort wo du bist, sind auch immer wir, stets in deinem Dienst. Metatron und Kryon.



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